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Tinnitus

Tinnitus
Der Begriff Tinnitus aurium (lat. „das Klingeln der Ohren“) oder kurz Tinnitus bezeichnet ein Symptom, bei dem der Betroffene Geräusche wahrnimmt, die keine äußere, für andere Personen wahrnehmbare, Quelle besitzen.

Im Gegensatz dazu beruht der „objektive Tinnitus“ auf einer von außen wahrnehmbaren oder messbaren körpereigenen Schallquelle. Der objektive Tinnitus ist allerdings im Vergleich zum subjektiven Tinnitus selten. Die nachfolgenden Informationen beziehen sich nur auf den subjektiven Tinnitus:

Bei der Behandlung gilt die Regel: " Je früher desto besser!" Dadurch erhöhen sich die Heilungschancen. Bei rund 70% der Betroffenen wird der akute Tinnitus vollständig beseitigt.

Der Tinnitus ist ein akustisches Phänomen, das zusätzlich zum Schall, der auf das Ohr wirkt, wahrgenommen wird. Diese Wahrnehmung beruht auf einer Störung der Hörfunktion. Der Höreindruck des Tinnitus hat also nichts mit dem Schall in der Umgebung des Patienten zu tun. Die Art der scheinbaren Geräusche ist sehr vielfältig (Brummtöne, Pfeiftöne, Zischen,  Rauschen, Knacken oder Klopfen).

Während der akute Tinnitus häufig seinen Ausgang vom Innenohr nimmt und vom Gehirn kommende Rückkopplungsprozesse die Fehlwahrnehmung verursachen, nimmt man als Ursache für den chronischen Tinnitus eine neuronale und fehlerhafte Synchronisation von Erregungen im Bereich der Hörbahn an.

Der akute Tinnitus (nicht älter als 14 Tage) läßt sich häufig mit antientzündlichlichen (ggf. durchblutungssteigernden) Infusionen erfolgreich behandeln. Dadurch soll das Innenohr besser versorgt werden. Ruhe, guter Schlaf und positive Gedanken fördern den Selbstheilungsprozeß. Die meisten Ursachen können behoben werden. Der Tinnitus ist eine häufige Funktionsstörung und gilt zunächst nicht als ein Hinweis auf eine schwerwiegende Krankheit.

Für den chronischen Tinnitus gibt es mittlerweile auch erfolgversprechende Ansätze. Während bislang der Rauscher ("Noiser"), das Hörgerät (bei zusätzlicher Hörminderung) und der MP3-Spieler dazu dienten, eine Erinnerung des Gehirns an den Tinnitus zu vermeiden, wird mit der Anwendung eines Neurostimulators eine Desynchronisierung der neuronalen Entladungen innerhalb der Hörbahn angestrebt.
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